Es ist schon verrückt wie schnell die Zeit vergeht, denn gefühlt ist die Idee, eine Beratungsfirma speziell für Pferdebetriebe aufzubauen, gerade erst entstanden. Dabei ist sie eher aus der Not heraus geboren, da der Gründer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf als Pferdewirtschaftsmeister arbeiten konnte.


Nach eine gewissen Anfangszeit, die am besten mit „über den Tellerrand schauen“ und „spezielles Know how sammeln“ zu beschreiben ist, kamen die ersten Aufträge. Natürlich war es hilfreich, dass Ulrich Schmelzer über die Erfahrung von über 20 Jahren Betriebsleitung in vielen Bereichen der Pferdewelt verfügte und dadurch alle Höhen und Tiefen eines Pferdebetriebes selbst erlebt hat.
Schnell wurde der Radius , in dem die Beratungen durchgeführt wurden immer größer, sodass HCS heute in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz unterwegs ist.
.
Nach und nach kamen weitere Betätigungsfelder, wie aktuell die Gutachtertätigkeit als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Pferde hinzu und die Erledigung der Aufträge wurde schon sehr umfangreich.
Mit der Zeit wuchs der Bekanntheitsgrad und es kamen Anfragen nach Vorträgen an Hochschulen und Beiträgen in Fachzeitschriften.


Genau zum richtigen Zeitpunkt verkaufte der Berufsreiter und studierte Betriebswirt Marcel Kanz seinen renommierten Pferdebetrieb „Gestüt Rosenhof“ um sich nach vielen Jahren nun anderen Dingen zu widmen.
So kam es, dass er sich nach einigem Überlegen bei der HCS einbrachte und seitdem zusammen mit Ulrich Schmelzer als Gesellschafter und Geschäftsführer mit von der Partie ist. Dabei kann er seine Expertise und seine Erfahrungen punktgenau erfolgreich einbringen.


Durch die Gegebenheit, dass wir immer wieder sowohl Existenzgründer als auch Betriebsnachfolger betreuen, wurde als zusätzlicher Betriebszweig die Vermittlung und Vermarktung von Pferdeimmobilien in unser Portfolio aufgenommen. Diese Sparte wird hauptsächlich Marcel Kanz betreut.


Unsere Arbeit bleibt spannend und es nicht nur für uns eine große Herausforderung, die Betriebe durch unsere Beratung durch diese turbulenten Zeiten zu manöverieren.


www.horse-consult-service.de
www.hcs-pferdeimmobilien.de

Marcel Kanz von Horse Consult Service wurde von der Fachzeitschrift "CAPITAL" interviewt zum Thema "Pferdeimmobilien: So können sich Investoren in den Sattel schwingen.

Hier zum erschienenen Artikel:

Pferdeimmobilien: So können sich Investoren in den Sattel schwingen

 

Die Vielfalt an Pferdeimmobilien ist groß, doch die meisten Liegenschaften fordern einen stolzen Preis. Wer mit den eleganten Tieren Geschäfte machen will, muss bei der Immobilienwahl einige Besonderheiten beachten.


Sie leben am liebsten mit der Familie zusammen, schlafen nie länger als 20 Minuten am Stück und erkennen sich selbst im Spiegel: Pferde sind faszinierende Tiere mit zahlreichen Besonderheiten. Über die Jahrhunderte haben sich ganze Industriezweige um sie herum entwickelt. Heute haben mehr als 10.000 Firmen in Deutschland, vom kleinen Handwerksbetrieb bis zum Dienstleistungsunternehmen, das Pferd direkt oder indirekt als Haupt-Geschäftsgegenstand.

Der jährliche Umsatz der deutschen Pferdewirtschaft liegt bei 6,7 Mrd. Euro. Kein Wunder also, dass das Investoren anlockt. Neben dem Handel mit den prachtvollen Lebewesen selbst versprechen ihre Behausungen attraktive Renditen. Dafür kommen verschiedene Immobilientypen infrage: Pferdehöfe, Reitanlagen oder Gestüte.

Welcher Immobilientyp am besten geeignet ist, hängt stark von der jeweiligen Pferdenutzung ab. Man kann Pferde schwerpunktmäßig halten, reiten oder züchten. Die Immobilienpreise variieren wie üblich entsprechend der Größe und Ausstattung der Gebäude. Bei gängigen Immobilienportalen wie Immobilienscout24 oder Immowelt liegt der mittlere Kaufpreis für eine Pferdeimmobilie bei rund 1 Mio. Euro. Die Preisentwicklung auf dem Markt verläuft ähnlich wie bei Wohnimmobilien: Beide haben in den vergangenen Jahren stark angezogen. „Oft hat der Kaufpreis nichts mehr mit dem Wert des Objekts zu tun, sondern liegt deutlich darüber.“, sagt Marcel Kanz von der Beratungsfirma Horse Consult Service. Deswegen gilt: Genau hinschauen und Preise vergleichen. „Prüfen Sie, ob die Stellplätze für Pferde artgerecht sind“, rät Kanz. Andernfalls stehe man schnell unerwartet vor nicht geplanten Ausbaumaßnahmen. Für Investoren und insbesondere Laien im Pferdegeschäft ist es ratsam, sich vorab genau über angemessene Marktpreise und Renditechancen zu informieren.

Auflagen für die Pferdehaltung


Grundsätzlich ist es möglich, Pferde einzeln oder in Gruppen unterzubringen. Dabei muss jedes Pferd ausreichend Platz bekommen, um sich zum Schlafen auf die Seite legen zu können. Die Größe einer Pferdebox muss mindestens der doppelten Widerristhöhe eines Pferdes im Quadrat entsprechen. Als Widerrist bezeichnet man den höchsten Punkt des Pferdes bei gesenktem Kopf. Bei einem durchschnittlich großen Pferd mit einer Widerristhöhe von 1,7 Metern ergibt das eine Fläche von rund 12 Quadratmetern. Ein Stall mit fünf Pferden muss dementsprechend etwa 60 Quadratmeter bemessen. Bei Weideflächen gilt die Regel: rund ein viertel Hektar Fläche pro Pferd.

Bei der Immobilienwahl sind allerdings nicht nur die gesetzlichen Bestimmungen interessant. „Die Politik hat begonnen, Auflagen an die Haltungsform zu stellen“, sagt Kanz. „Gleichermaßen legen die Besitzer und Kunden auch immer mehr Wert auf eine artgerechte Haltung.“ Grundsätzlich sollte kein Pferd den ganzen Tag über ausschließlich in einer Box sein. Pferde brauchen mindestens Sicht-, Hör- und Geruchskontakt zu Artgenossen – das ist auch im Tierschutzgesetz verankert. Besonders wichtig bei Bestandsimmobilien: Der Untergrund, auf dem die Tiere sich vorwiegend aufhalten, darf nicht zu nass oder matschig sein, denn das fördert Hufkrankheiten. Außerdem legen Pferde sich auf einem feuchten Boden nicht gerne schlafen. Die Tiere mögen weder Staub noch Feuchtigkeit in der Luft – eine gute Luftzirkulation ist also ebenfalls wichtig.

Je nach Pferdenutzung muss man für die Tierhaltung entweder einen landwirtschaftlichen Betrieb oder ein Gewerbe anmelden. Zur gewerblichen Pferdenutzung zählen Betriebe mit Gewinnabsichten. Dafür benötigen die Unternehmen eine Genehmigung vom Veterinäramt. Das Amt überprüft die Sachkenntnisse der Betriebsleitung sowie den Hof. Zusätzlich verlangt das Amt meist eine bestimmte Ausbildung, beispielsweise zum Landwirt, Pferdewirt oder Tierarzt. Langjährige Erfahrung im Umgang mit Pferden kann so eine Ausbildung allerdings ersetzen.

Eine Pferdepension gilt als landwirtschaftlicher Betrieb, wenn sie eine eigene Futtergrundlage hat, also für jeden Pferdestellplatz 0,35 Hektar Futter angebaut wird. Dementsprechend muss ein Betrieb mit 30 Stellplätzen, wenn er als landwirtschaftlicher Betrieb gelten will, 10,5 Hektar Land bewirtschaften – und zwar unabhängig von der tatsächlichen Auslastung. Ob die angebauten Pflanzen dabei am Ende auch als Futter dienen, ist interessanterweise nicht von Bedeutung.

Capital, 12.06.2022, von Johanna Stein

Zu diesem Thema wurde die Horse Consult Service befragt.

Das gesamte Interview und unsere Antworten wurden in der aktuellen Ausgabe des "Reiterjournal" in Baden-Würtemberg und der "Bayerns Pferde" in Bayern veröffentlicht.

 

Unbenannt2

 

                                                             Unbenannt

Datenschutz Hinweis:

Dieses Angebot analysiert, u.a. durch Cookies, Ihre Nutzung zwecks Reichweitenmessung sowie Optimierung von Inhalten. Eingebundene Dritte führen diese Informationen ggf. mit weiteren Daten zusammen. Unter Datenschutzerklärung erhalten Sie weitere Informationen.
Indem Sie weitersurfen, stimmen Sie – jederzeit für die Zukunft widerruflich – dieser Datenverarbeitung zu.